meine Arbeitswelt

Design mit Herz und Heimat: Wenn aus Ideen echte Lieblingsstücke werden

Man sagt ja immer: „Man kann den Menschen aus dem Pott holen, aber nicht den Pott aus dem Menschen.“ Das stimmt wohl. Wenn man dort aufgewachsen ist, wo die Menschen ein Herz auf der Zunge tragen, dann prägt einen das für das ganze Leben. Heute lebe ich zwar nicht mehr im Ruhrgebiet, aber diese Art – direkt, ehrlich, ein bisschen bekloppt und vor allem anpackerisch – die nehme ich mit in jedes einzelne meiner Projekte.

Für mich ist Design nicht nur, etwas hübsch zu machen. Für mich ist Design der Versuch, Gefühle in etwas Greifbares zu verwandeln. Es sind die Projekte, bei denen ich wirklich „Ja“ sage, die am meisten Spaß machen. Und in den letzten Wochen durfte ich eine ganze Reihe solcher „Herzensprojekte“ umsetzen.

Vom Fußballplatz bis zum Schulabschluss

Es ist ein tolles Gefühl, wenn Design plötzlich Teil einer Gemeinschaft wird:

  • Der Team-Spirit beim 1. FC Kaan-Marienborn: Als der Trainer auf mich zukam, ging es nicht einfach nur um Kopfbedeckungen. Es ging darum, Identität zu schaffen. Wenn die Mannschaft heute mit diesen Caps aufläuft, tragen sie den Stolz des Vereins und das gemeinsame Ziel auf dem Kopf. Das ist keine Massenware, das ist ein Stück Vereinsgeschichte.
  • Die kleinen großen Schritte: Abschluss-Shirts für eine 4. Klasse zu gestalten, war ein ganz besonderer Auftrag. Mit dem „fuchsen“-Wortspiel und dem lässigen Motiv habe ich versucht, den Kindern etwas mitzugeben, das sie noch Jahre später aus dem Schrank ziehen werden – ein Andenken an eine unvergessliche Zeit.

Freiheit und Heimat im Glas

Manchmal sind es die Dinge, die uns täglich begleiten, die die größten Geschichten erzählen:

  • „Wohnwagen_camping“: Da kam das Fernweh auf! Eine Emaille-Tasse, die nach Abenteuer, Freiheit und dem ersten Kaffee im Morgengrauen riecht. Das Logo für diesen Account auf ein so robustes Material wie Emaille zu bringen, passte einfach wie Faust aufs Auge.
  • Meine „Hômma“-Tasse: Das ist vielleicht mein persönlichstes Stück. Ein Spruch, der aus der Seele spricht – egal wo man gerade wohnt. „Hômma, bisse bekloppt? Prima!“ ist für mich das ultimative Kompliment. Es bedeutet: Hier darfst du so sein, wie du bist. Diese Tasse steht für meine Wurzeln und den Humor, den ich mir bewahrt habe.

Einfach machen statt lange schnacken

Warum erzähle ich euch das alles? Weil ich glaube, dass man den Unterschied sieht, wenn ein Projekt mit Leidenschaft und einer ehrlichen Einstellung angegangen wird. Ich bin kein Fan von komplizierten Dingen. Ich mag es, wenn wir uns hinsetzen, die Idee besprechen und am Ende etwas rauskommt, das wirklich zu euch passt – sei es für euren Sportverein, eure Community oder einfach, um eure eigene Botschaft in die Welt (oder auf den Frühstückstisch) zu tragen.

Meine Heimat hat mich gelehrt: Anpacken, dranbleiben und dabei immer Mensch bleiben. Wenn ihr also ein Projekt im Kopf habt, das ein bisschen „Herzblut“ vertragen kann, dann meldet euch einfach.

Lass uns gemeinsam was Anständiges auf die Beine stellen!